Zwischen Harz und Heide. Todesmärsche und Räumungstransporte im April 1945.

Eine Ausstellung der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

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Ausstellung

Angesichts der vorrückenden alliierten Streitkräfte ließ die SS die Konzentrationslager räumen.

Mit Bahntransporten oder auf Fußmärschen sollten die Gefangenen in andere Lager gebracht werden. Im April 1945 waren allein in Nordwestdeutschland 60 000 Häftlinge aus den KZ Bergen-Belsen, Mittelbau-Dora und Neuengamme unterwegs.

Viele Transporte irrten ziellos durch das Land. Oftmals war ein Weiterkommen aufgrund zerstörter Transportwege und Frontverschiebungen nicht mehr möglich. Tausende KZ-Häftlinge starben an Erschöpfung oder wurden vom Wachpersonal ermordet.

Die deutsche Zivilbevölkerung war Augenzeuge der Todesmarschverbrechen und beteiligte sich teilweise an ihnen. Mehr als 17 000 Gefangene des KZ Mittelbau kamen völlig entkräftet im KZ Bergen-Belsen an, das ab April 1945 für sie als Auffanglager diente.

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Ausleihe

Die Ausstellung „Zwischen Harz und Heide. Todesmärsche und Räumungstransporte im April 1945“ ist als Wanderausstellung konzipiert.

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Katalog

Zwischen Harz und Heide. Todesmärsche und Räumungstransporte im April 1945. Erschienen im Wallstein Verlag

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Seminar "Unterwegs bei Kriegsende"

"Unterwegs bei Kriegsende" KZ-Landschaften am Beispiel der Konzentrationslager Mittelbau-Dora und Bergen-Belsen

Erfahren Sie mehr über unser Seminar vom 18. bis 22. Mai 2015.

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