Samstag, 11. April, 11.00 Uhr

Gedenkstunde
In der jährlich stattfindenden Gedenkstunde wird an die Opfer des Nationalsozialismus im Salzgittergebiet erinnert. Sie wird vom Betriebsrat der Salzgitter Flachstahl GmbH in Kooperation mit dem Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. organisiert. 2015 bildet das Thema „70 Jahre Kriegsende in Deutschland“ den Schwerpunkt  der Veranstaltung. Auszubildende der Salzgitter AG haben sich in einem Seminar mit diesem Thema genauer auseinander gesetzt. Im Mittelpunkt stand die Frage:  „Was bleibt?“. Die Gruppe stellt ihre  Arbeitsergebnisse im Rahmen der  Gedenkstunde vor.

Rede
Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Jutta Limbach
Vor-sitzende der Restitutionskommission der Bundesregierung, Präsidentin des Bundes-verfassungsgerichts a. D.

Gedenkstätte KZ Drütte, ehemaliger Appellplatz
Treffpunkt: Salzgitter Flachstahl GmbH,  Tor 1, Eisenhüttenstraße, SZ-Watenstedt

Im Anschluss an die Veranstaltung wird die Sonderausstellung „Überdauert! Effekten – Objekte – Erinnerungen“ eröffnet.

11. April bis 31. Juli 2015

Ausstellung Überdauert! Effekten - Objekte - Erinnerungen 

Alle Häftlinge mussten ihre persönlichen Gegenstände bei der Einlieferung in das  KZ abgeben. Im Archiv des International  Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen liegen heute noch circa 2.800 solcher „Effekten“ von Häftlingen des KZ Neuengamme. Bei Forschungsarbeiten im ITS konnten die Historikerinnen des Arbeitskreises Stadt-geschichte mehr als 80 ehemaligen Häft-lingen des Außenlagers Salzgitter ihre  Effekten zuordnen. Es handelt sich dabei um persönliche, ganz alltägliche Dinge,  wie Schmuckstücke, Fotos oder Brief-taschen. Jeder einzelne dieser Gegenstände hat eine Geschichte; das Schicksal ihrer ursprünglichen Besitzer ist oft unbekannt. 

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Effekten aus dem Bestand des International Tracing Service (ITS). Quelle: Elke Zacharias.
Effekten aus dem Bestand des International Tracing Service (ITS). Quelle: Elke Zacharias.

Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig Schillstraße
Schillstraße 25
38102 Braunschweig
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